Dr. Timo Böhme (AfD): „AfD wurde ausgegrenzt“

In ihrer aktuellen Ausgabe (Nr. 19 / 09. Mai 2019) veröffentlichte das  „Landwirtschaftliche Wochenblatt“ einen Programmcheck zur Europawahl, durchgeführt durch die „Deutsche Bauern Korrespondenz (dbk)“. Es wurde bei Landwirtinnen und Landwirten nachgefragt, welche Erwartungen diese von den Parteien  in Sachen Agrarpolitik haben. Alle Parteien bekamen Gelegenheit, zu verschiedenen Fragen der Agrarpolitik ausführlich Stellung zu nehmen. Mit jedoch einer Ausnahme: die AfD wurde nicht befragt.

Hierzu äußert sich Dr. Timo Böhme, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und agrarpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz: „Über die Gründe, warum in dieser Umfrage die AfD ausgeschlossen wurde, kann ich nur spekulieren. Aber vielleicht kann die ‚Deutsche Bauern Korrespondenz‘ hier ein wenig Licht in das Dunkel bringen. Etwas befremdet jedoch bin über das Verhalten des ‚Landwirtschaftlichen Wochenblatts‘, das ich seit Beginn meiner parlamentarischen Tätigkeit  aufgrund seiner fachlichen Kompetenz und journalistischen Sorgfalt sehr zu schätzen gelernt habe.

Dr. Böhme erläutert: „Da sich gerade die AfD-Fraktion unter meiner Federführung vehement für die Interessen der heimischen Landwirtschaft und den Erhalt der bäuerlichen Betriebe einsetzt, ist dieses journalistische Verhalten umso weniger nachvollziehbar. Um den demokratischen Wählerwillen (die AfD ist drittstärkste politische Kraft, sowohl im Landtag von Rheinland-Pfalz als auch im Deutschen Bundestag) in dieser und zukünftigen Umfragen  zu gewährleisten, möchte ich an dieser Stelle dem  ‚Landwirtschaftlichen Wochenblatt‘ ein  Angebot für einen ausführlichen politischen Gedankenaustausch machen. Meine Tür wird stets geöffnet sein.

Dr. Timo Böhme  ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender und agrarpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

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