Uwe Junge (AfD): Fähigkeitslücken bei Feuerwehren und anderen Diensten schließen

In einer aktuellen dpa-Meldung schildern führende Vertreter der Feuerwehr in Rheinland-Pfalz, darunter auch der Präsident des Landesfeuerwehrverbands Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, exakt die untragbaren Zustände, die die AfD bereits seit mehreren Monaten in Plenardebatten anspricht und die ebenfalls Gegenstand einer Großen Anfrage der AfD sind.

Unsere Feuerwehren stehen in vielen Bereichen am Rande der Belastbarkeit, sei es bei der Ausrüstung, bei der personellen Ausstattung oder bei der Feuerwehrschule in Koblenz, die deutlich unterfinanziert ist und die Ausbildung der freiwilligen Feuerwehrleute kaum noch sicherstellen kann. Der Feuerwehrverband selbst spricht von einer Gesamtunterfinanzierung von 65 Millionen Euro für den Bereich der Ausrüstung.

Es geht hier um konkrete Daseinsvorsorge und wir alle verlassen uns im Notfall auf diesen freiwilligen Dienst der Feuerwehrleute, deswegen muss die Landesregierung hier viel mehr Engagement zeigen und endlich eine Landeskampagne zur Nachwuchswerbung anstoßen“, betont Uwe Junge, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz. „Ich setze mich nachdrücklich für ein ‚Verpflichtendes Dienstjahr‘ für junge Menschen in den Pflegeberufen, bei den Rettungsdiensten, dem THW, der Bundeswehr und natürlich auch bei der Feuerwehr ein. Dadurch schafft man Verantwortungsteilhabe und Sozialkompetenz, weckt Interesse an diesen Berufen und schließt langfristig personelle Fähigkeitslücken in diesen wichtigen Bereichen. Zudem muss auch der freiwillige Feuerwehrdienst attraktiver gemacht werden, z.B. durch Anrechnung von Dienstjahren bei der späteren Rente. Die Landesregierung muss endlich konkrete Maßnahmen ergreifen!

Uwe Junge ist Fraktionsvorsitzender der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

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