Timo Böhme (AfD) zum Ökolandbau: Ideologische Reflexe greifen nicht

Umweltstaatssekretär Thomas Griese hat kürzlich in der Rhein-Zeitung gefordert, der Nitratbelastung des Grundwassers mit dem Ausbau der ökologischen Landwirtschaft entgegenzuwirken.

Dazu Dr. Timo Böhme, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und landwirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz: „Die sogenannte ökologische Landwirtschaft ist nicht in allen Aspekten umweltschonend. So ist zum Beispiel der großflächige und häufige Einsatz von Kupferspritzmitteln schädlich für das Bodenleben. Die Absenkung der Erträge führt zum virtuellen Landimport auf Kosten wichtiger Biotope. Gerade das Jahr 2016 hat gezeigt, dass Ökolandbau auch mehr Produktionsausfallrisiko mit sich bringt. Nicht zuletzt bewirkt der Ökolandbau durch seine überproportionale Subventionierung auch Umverteilungseffekte, teilweise von arm zu reich.“

Böhme weiter: „Man sollte nicht immer so tun, als ob der Ökolandbau die Lösung sämtlicher Probleme ist. Diese ideologischen Reflexe greifen nicht. Mit der anstehenden Novellierung der Düngeverordnung wird das Problem Nitrat bereits entschärft. Auch die konventionelle Landwirtschaft trägt hier zum Umweltschutz bei.“

Dr. Timo Böhme ist stellvertretender Vorsitzender und landwirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.