Schmidt (AfD): Großer Tag der Deutschamerikaner

Martin Louis Schmidt (MdL)
Martin Louis Schmidt (MdL)

Der kulturpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz, Martin Louis Schmidt, mahnt anlässlich der Steubenparade 2016 zu mehr Geschichtsbewusstsein.

Am 17. September findet in New York die alljährliche Steubenparade statt. Der Name des mehrstündigen Umzugs auf der legendären Fifth Avenue erinnert an Baron Friedrich Wilhelm von Steuben (1730-1794), der als preußischer Offizier und US-General erfolgreich die Armee der Rebellen im Unabhängigkeitskrieg reorganisierte.

„Die weltbekannte Steubenparade sollte gerade in Rheinland-Pfalz Anlass sein, die großen Leistungen deutscher Nordamerikaauswanderer ins kollektive Bewusstsein zu rücken“, betont Schmidt, der kulturpolitische Sprecher Schmidt.

Der Abgeordnete aus der Südpfalz fügt hinzu: „Wir sollten an diesem Tag an einige jener Deutsch­amerikaner denken, die selbst oder deren Kinder in den USA zu Berühmtheiten wurden: das Lederstrumpf-Vorbild Johann Adam Hartmann (1748-1836) aus Edenkoben, die Vorfahren von Elvis Presley (Valentin Pressler) aus Hochstadt, die Familie Rockefeller mit der Ursprungsheimat Neuwied, die Chryslers aus Herrnsheim, die Eltern des Ketchup-Königs Henry John Heinz (1844-1919) aus Kallstadt oder den in Landau geborenen Karikaturisten Thomas Nast (1840-1902). Letzterer schuf nicht nur die Symbole der beiden großen US-Parteien – also den republikanischen Elefanten und den demokratischen Esel ­– sondern auch das Dollarzeichen und den weltberühmten Santa Claus nach dem Vorbild des pfälzischen Belzenickels.“

Martin Louis Schmidt ist fachpolitischer Sprecher der AfD für die Themengebiete Kultur und Geschichte, Aussiedler/ Vertriebene/Auslandsdeutsche sowie Tourismus und Regionalpartnerschaften