Martin Schmidt (AfD): Landeszentrale zeigt kommunistischen Propagandafilm

Am kommenden Montag, 4. September, zeigt die Landeszentrale für politischen Bildung im Rahmen ihrer neuen Filmreihe „100 Jahre Russische Revolution“ den kommunistischen Propagandafilm „Panzerkreuzer Potemkin“ (Regisseur: Sergei Eisenstein, 1925).

Dazu Martin Louis Schmidt, kultur- und geschichtspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz:

Er war schon ein Skandal, dass die beiden vom Land mitfinanzierten Sonderausstellungen in Trier zum 200. Geburtstag von Karl Marx die Wirkungsgeschichte des Kommunismus im 20. Jahrhundert – und damit auch die Opfer dieser Ideologie – ausblendeten. Dass sich nun die Landeszentrale für politischen Bildung dem 100. Jahrestag der Oktoberrevolution widmet, ist zunächst positiv zu bewerten. Mehr als befremdlich ist es jedoch, dass sie ihre Filmreihe mit einem kommunistischen Propagandafilm startet.

Schmidt weiter:

Die AfD ermutigt die Landeszentrale für politische Bildung, die Opfer der kommunistischen Ideologie in den Mittelpunkt ihrer Filmreihe zu stellen. Wenn nun der Jahrestag der Oktoberrevolution im Fokus steht, böte sich zum Beispiel eine Bezugnahme auf die Leiden gerade der in der Sowjetunion lebenden Deutschen an. Deren Verfolgungen in den 1920er und 1930er Jahren sowie die kollektive Deportation aus ihren Heimatgebieten an der Wolga oder aus dem Kaukasus durch Stalin 1941 wurde in etlichen Dokumentationen filmisch aufbereitet. Sie wäre auch deshalb ein wichtiges Thema, weil viele Nachfahren dieser Opfer heute als Aussiedler in der Bundesrepublik Deutschland und gerade auch in Rheinland-Pfalz daheim sind.

Martin Louis Schmidt ist kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.