Martin Louis Schmidt (AfD) zur Debatte im Wissenschaftsausschuss: Germersheim in Hochschulverbund einbeziehen

In der Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landtags Rheinland-Pfalz am 11. April 2019 wurde über die Neuordnung der Universitätsstandorte Kaiserslautern, Koblenz und Landau diskutiert. Die AfD schlug in ihrem Antrag die Verknüpfung der Standorte Landau und Germersheim vor.

Dazu Martin Louis Schmidt, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz und Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur: „Die AfD begrüßt es ausdrücklich, dass die Universitäten über die neue Steuerungsgruppe endlich angemessen am Prozess der Umstrukturierungen beteiligt werden.

Trotzdem bleibt das Fazit insgesamt ernüchternd“, stellt Schmidt fest. „Denn der sich während der Sitzung immer wieder in Abschweifungen und Widersprüchen verlierende Minister Wolf hält starr am Projekt einer weitest gehenden Fusion der Hochschulstandorte Kaiserslautern und Landau fest, statt den Wünschen nach jeweils eigenen organisatorisch-finanziellen Spielräumen und wissenschaftlicher Profilierung entgegenzukommen und das Modell eines pfälzischen Hochschulverbundes zu bevorzugen.

In diesem Zusammenhang ist es ebenfalls sehr bedauerlich“, so der AfD-Abgeordnete, „dass die von uns beantragte Verknüpfung der benachbarten Hochschulstandorte Landau und Germersheim mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt wurde. Dabei lägen die Profilierungschancen für Landau durch eine Erweiterung um den international renommierten, bislang der JGU Mainz zugeordneten Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft auf der Hand.

Martin Louis Schmidt, MdL, ist kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz und Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung

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