Martin Louis Schmidt (AfD) zum Kinostart von „Hiwwe wie Driwwe – Pfälzisch in Amerika“: Tourismus-Route endlich verwirklichen

Dieser Tage kommt der Film „Hiwwe wie Driwwe – Pfälzisch in Amerika“ in die hiesigen Kinos. So ist die vor allem gegenwartsbezogene Dokumentation über pfälzische Auswanderer in den USA und ihre Verbindungen in die alte Heimat am 13.04.2019 in Landau, am 14.04 in Germersheim und Grünstadt, am 15.04. in Pirmasens und am 17. April in Kaiserslautern zu sehen.

Martin Louis Schmidt, der tourismus- und kulturpolitische Sprecher der rheinland-pfälzischen AfD-Fraktion, lobt diese „sehr gelungene Spurensuche“ der beiden pfälzischen Filmemacher Benjamin Wagener und Christian Schega sowie den für die inhaltliche Regie verantwortlichen Michael Werner vom Deutsch-Pennsylvanischen Arbeitskreis. „Bei der Vorpremiere im August 2018 im Plenarsaal des Landtages wurde deutlich“, so Schmidt, „wieviel Herzblut in diesem Projekt steckt und welch schöne Verbindungen bestehen zwischen den rund 500 000 Deutschamerikanern, die noch heute ihre Varianten des pfälzischen Dialekts sprechen, und Bewohnern der Herkunftsregionen ihrer Vorfahren.

Es wird höchste Zeit, dass unser Bundesland mit seinen Kreisen und Kommunen die enormen Chancen einer Stärkung des Bewusstseins für das historische Erbe der deutschen Amerika-Auswanderung des 18. und 19. Jahrhunderts erkennt. Die fortlebenden Bindungen zwischen der Pfalz und Pennsylvania sowie anderen US-Bundesstaaten, aber daneben auch zwischen dem Hunsrück und Brasilien, sind wertvolle Brücken. Diese sollten politisch, wirtschaftlich und auch für den Reiseverkehr nach Kräften genutzt werden. In diesem Zusammenhang hat die AfD-Landtagsfraktion in Mainz wiederholt auf die Idee einer Tourismus-Route auf den Spuren der rheinland-pfälzischen Amerika-Auswanderung hingewiesen.

Martin Louis Schmidt, MdL, ist kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz und Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur.

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