Martin Louis Schmidt (AfD) zum Gedenken an das Ende des Prager Frühlings: Mehr Sensibilität für unsere Partnerregionen zeigen

Am Dienstag, dem 21. August 2018, jährt sich zum 50. Mal der Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei und damit das Ende des „Prager Frühlings“. Dem freiheitlichen Aufbruch – auch in der rheinland-pfälzischen Partnerregion Mittelböhmen – wurde damit ein jähes Ende gesetzt.

Dazu Martin Louis Schmidt, kultur- und geschichtspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Angesichts dieses tragischen Abschnitts der tschechischen Geschichte verwundert es nicht, wenn im Eingang des Prager Kommunismus-Museum neben einer Statue von Karl Marx der Zusatz ‚Nightmare‘ (Alptraum) zu lesen ist. Wie ich im Rahmen der Reise des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in mehreren Gesprächen feststellen konnte, herrscht in der rheinland-pfälzischen Partnerregion Mittelböhmen völliges Unverständnis über den Marx-Kult in Trier. Die geschichtspolitische Verharmlosung des Marxismus stellt eine Belastung für die Verständigung mit unseren Partnerregionen in Mittelböhmen und Oppeln dar.

Martin L. Schmidt weiter: „Ich fordere die Landesregierung daher auf, künftig mehr Sensibilität gegenüber den Ostmitteleuropäern hinsichtlich deren kommunistischer Vergangenheit zu zeigen.

Martin Louis Schmidt ist Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz

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