Martin Louis Schmidt (AfD): Uni Landau durch Verknüpfung mit Germersheim stärken

Am Freitag, 29. März 2019, wurde im Landtag Rheinland-Pfalz das Thema „Geplante Neuordnung der Universitätslandschaft in Koblenz, Kaiserslautern und Landau vor dem Scheitern – Betroffene sehen kein tragfähiges Konzept und keine auskömmliche Finanzierung“ debattiert.

Dazu Martin Louis Schmidt, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz und Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur: „Das katastrophale Informationsmanagement von Minister Wolf bei der geplanten Neuordnung der Hochschullandschaft hat zu Recht für Stürme der Entrüstung gesorgt. Es entspricht eben keiner demokratischen Kultur, wenn vom Ministersessel herab Entscheidungen getroffen werden, ohne sich mit den Betroffenen zuvor in einer ernsthaften Art und Weise auseinandergesetzt zu haben. Die AfD lehnt eine Zwangsfusion von TU Kaiserslautern und Uni Landau ab. Wir plädieren für eine möglichst enge Kooperation. Die beiden Standorte könnten einen Hochschulverbund eingehen.

Martin Louis Schmidt ergänzt: „Unklar ist nach wie vor, wie die Landesregierung zu der von uns vorgeschlagenen Verknüpfung von Germersheim mit dem Standort Landau steht. Wir werden dazu für die nächste Sitzung des Wissenschaftsausschusses einen Berichtsantrag stellen. Uns geht es bei der Neuordnung auch um die Stärkung der Universität Landau. Immerhin ist Germersheim, das bislang der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz zugeordnet ist, mit seinen Übersetzer- und Dolmetscherstudien weltweit anerkannt.

Martin Louis Schmidt, MdL, ist kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz und Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur.

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