Jürgen Klein (AfD) zur Entwicklung des Nationalparks Saar-Hunsrück: Nationalparks ideologiefrei gestalten!

Wie die DPA berichtet, skizzierten die Fraktion der Grünen im Landtag Rheinland-Pfalz sowie das Umweltministerium die Fortentwicklung des Nationalparks Saar-Hunsrück auf Grundlage einer Antwort zu einer Kleinen Anfrage.

Dazu Jürgen Klein, der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag: „Als Forschungsprojekt können kleine und vom Menschen unbeeinflusste Waldgebiete durchaus Sinn haben. Solche Projekte sollten allerdings flächen- und vor allem kostenmäßig im Rahmen bleiben. Es kann nicht sein, dass der Wald für nutzlose, ineffektive und hochsubventionierte Windindustrieanlagen weichen muss und als Wirtschaftsstandort allerorten ausgebeutet wird. Mit der Losung ,Wald vor Wild‘ wird ein regelrechter Vernichtungsfeldzug gegen Rot- und Rehwild praktiziert, um auf der anderen Seite mit sehr viel finanziellem Aufwand ein Naturreservat zu schaffen, dessen vermeintlich günstigen Auswirkungen auf die Biodiversität eher zweifelhaft sind.

Jürgen Klein weiter: „Beim Thema Biodiversität ist zu bedenken, dass es ohne menschliche Eingriffe weder die ökologisch wertvollen Streuobstwiesen, Wacholderheiden und Grindenflächen, noch zahlreiche andere wichtige Biotope gäbe.

Jürgen Klein fordert: „Eine Verbesserung der Biodiversität könnte mit einer engeren Verknüpfung von Forst- und Landwirtschaft und unter Einbeziehung der Jägerschaft erfolgreicher und breitgefächerter erreicht werden.

Jürgen Klein weiter zum Tourismus: „Übernachtungszahlen sind im Raum Birkenfeld rückläufig. Wie dies mit dem Nationalpark zusammenhängt, ist allerdings nicht erkennbar. Es sieht aber so aus, als erhielte der Tourismus durch den Nationalpark keinen Extraschub. Auch in den Nationalparken Bayrischer Wald und Harz zeigen sich diese Tendenzen.

Jürgen Klein, MdL, ist umweltpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz