Jürgen Klein (AfD) zu Holzfeuerungen: preiswert und ökologisch unbedenklich

Am 21.02.2019 wurde der Waldzustandsbericht im Landtag vorgestellt. Hierzu ergänzend weist Jürgen Klein, der forstpolitische Sprecher der AfD, darauf hin, dass die Holzfeuerung im ländlichen Raum nicht durch behördliche Eingriffe beschränkt oder verteuert werden sollte.

Jürgen Klein: „Unnötige Verfeinerungen der immissionsschutzrechtlichen Anforderungen sind eine Belastung vieler ländlicher Haushalte, insbesondere jener mit bescheidenen Einkommen. Für den ländlichen Raum und für die Forstwirte ist die Nutzung von Brennholz wirtschaftlich sinnvoll und ökologisch unbedenklich. Gerade in Zeiten, in denen ein unkontrolliertes Überangebot an Schadholz die Holzpreise fallen lässt, sollte die Produktion und Nutzung von Brennholz im ländlichen Raum gefördert werden.

Jürgen Klein weiter: „Die Landesregierung will in den kommenden Jahren Einzelheizungen mit Holz zum Zwecke der Immissionsminderung austauschen oder mit Abgasreinigungen versehen. Dadurch würden in vielen ländlichen Haushalten erhebliche Investitionskosten anfallen, ohne dass eine nennenswerte Verbesserung der Luftqualität erreicht werden könnte.

Jürgen Klein weist zudem darauf hin, dass die Holzheizung in Stadt und Land wirtschaftlich interessanter wird, wenn im Rahmen des „Kohleausstiegs“ die technisch bewährte und preiswerte Kohle auch für Einzelfeuerungen nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Jürgen Klein ist forstpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.