Jürgen Klein (AfD) über invasive Arten in Rheinland-Pfalz: Einheimische Tiere und Pflanzen schützen – Bioinvasoren effektiv bekämpfen

Medienberichten zufolge gibt es in europäischen Ländern rund 12.000 gebietsfremde Arten. Davon sind 10 – 15 Prozent invasiv und bedrohen die einheimische Tier- und Pflanzenwelt und können sogar für den Menschen gefährlich werden. Wie viele Arten es in Rheinland-Pfalz gibt, wo diese zu finden sind, wie groß der Bestand ist und welche Maßnahmen das Umweltministerium ergriffen hat und noch ergreifen möchte, sollen Anfragen der AfD-Fraktion klären.

Hierzu Jürgen Klein, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Die einheimische Flora und Fauna muss vor Bioinvasoren geschützt werden. Zum Schutz einheimischer Tiere und Pflanzen kann dies durch die gezielte Entnahme aus dem Tierbestand, wie durch die Jagd erfolgen. Die Jagd darf deshalb nicht verteufelt werden.

Klein weiter: „Auch die einheimischen Fischbestände sind beispielsweise durch das Eindringen der Schwarzmeergrundel in höchstem Maße bedroht. Während von anderen Arten, wie der Herkulesstaude, die aus dem Kaukasus hier eingewandert ist, auch eine direkte Gefahr für den Menschen ausgeht.

Klein fordert: „Bioinvasoren verdrängen einheimische Tier und Pflanzen. Die natürliche Flora und Fauna kann auf Bioinvasoren nicht reagieren, da diese hier artfremd sind. Um unsere Umwelt zu schützen, muss der Mensch eingreifen und die Bestände von nicht einheimischen Tieren dezimieren. Inwiefern das grüne Umweltministerium hier einer fehlgeleiteten Auffassung von ‚Tier- und Pflanzenschutz‘ erliegt oder welche Maßnahmen bereits eingeleitet wurden, soll in mehreren Kleinen Anfragen geklärt werden.

Jürgen Klein ist umweltpolitischer Sprecher der rheinland-pfälzischen AfD-Landtagsfraktion

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