Jürgen Klein (AfD) für flexible Handhabung von Hektarhöchsterträgen bei der Weinlese

Der weinbaupolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, Jürgen Klein, erklärt angesichts der Rekordernte der Winzer in diesem Jahr: Während der diesjährige Dürresommer für viele Landwirte zu existentiellen Problemen führte, gibt es gute Nachrichten für unsere Winzer. So konnte eine Rekordernte eingefahren werden. Auch die Qualitätserwartungen an den Wein werden allgemein hoch bewertet.

Umso trauriger ist es unter diesen Umständen, dass die Rebstöcke in vielen Weinbergen noch immer voller Trauben hängen, die nicht geerntet werden dürfen, weil die jeweilige Hektar-Höchstmenge überschritten wurde. Durch die Hektarhöchsterträge soll eigentlich die Qualität des Weines sichergestellt und übermäßige Erträge reguliert werden, um Marktstörungen zu verhindern. An sich also ein gutes Instrument, welches in Jahren mit besonderen Witterungssituationen, wie diesem, allerdings total versagt. Hier muss dringend eine Flexibilisierung der Ertragsregelung erfolgen. Wenn man bedenkt, dass diese vollreifen und hochwertigen Trauben jetzt an ihren Rebstöcken verdorren müssen, nur weil sie aufgrund einer starren und bürokratischen Regelung nicht geerntet und verarbeitet werden dürfen, dann wird einem ganz anders. Hier muss gegengesteuert werden, damit solch spezielle Formen der Lebensmittelverschwendung in Zukunft nie wieder vorkommen können.

Jürgen Klein ist weinbaupolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz

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