Joachim Paul (AfD): Verheerendes Abschneiden bei Bildungsmonitor ist ein Armutszeugnis für die Landesregierung

Am heutigen Donnerstag wurde der „Bildungsmonitor 2017 – eine Bildungsagenda für mehr Wachstum und Gerechtigkeit“ vorgestellt. Der Bildungsmonitor wird seit 14 Jahren vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt und beschreibt Defizite und Fortschritte der Bildungspolitik in zwölf relevanten Handlungsfeldern aus einer wirtschaftlichen Perspektive. Rheinland-Pfalz belegt unter den 16 Bundesländern nur den elften Rang. An den hiesigen Hochschulen wird dieser Studie zufolge so wenig geforscht wie in keinem anderen Bundesland – Platz 16.

Dazu Joachim Paul, wissenschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz:

Es zeigt sich einmal mehr, dass Rheinland-Pfalz Bildung, Forschung und Innovation sträflich vernachlässigt. Stattdessen wurden Unsummen für teure Prestigeprojekte wie den Nürburgring ausgegeben. Bezeichnend ist der desolate bauliche Zustand der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, der eine peinliche Visitenkarte für die Forschungslandschaft in Rheinland-Pfalz abgibt. Die rot-grün-gelb geführte Landesregierung lässt weder den politischen Willen noch das entsprechender Format erkennen, hier Abhilfe zu schaffen. Die Leistungsfeindlichkeit linker Ideologen tangiert auch die Forschungslandschaft. Denn Spitzenforschung bezieht sich auf Spitzenleistungen und diese sind bei rot-grünen Bildungsideologen nicht gut angesehen. Es verwundert daher nicht, dass Rheinland-Pfalz auf den hinteren Rängen bleibt und auf zu niedrigem Niveau stagniert. Die AfD fordert bessere Rahmenbedingungen für Wissenschaft und Forschung und wird deshalb einen Antrag in den Ausschuss für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur einreichen, um über die Konsequenzen aus den verheerenden Ergebnissen des Bildungsmonitors zu beraten.

Joachim Paul ist stellvertretender Vorsitzender und bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.