Joachim Paul (AfD) unterstützt Bundeswehr: Kritik an öffentlichem Gelöbnis völlig unverständlich

Friedensaktivisten protestieren laut einem Bericht des Trierischen Volksfreunds (TV)  gegen ein öffentliches Gelöbnis von jungen Rekruten in Trier. Sie sehen darin eine Verklärung des Militärs und eine Anknüpfung an Wehrmachtsrituale. Die 119 jungen Soldaten, die erstmals vor den Kaiserthermen ihren Eid ablegen sollen, stammen laut TV vom Fallschirmjägerregiment 26 in Zweibrücken. Unter den Rekruten sind auch fünf Minderjährige. Das geht aus einer Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Trierer Linken-Bundestagsabgeordneten Katrin Werner hervor. Der Mainzer Friedensaktivist Gernot Lennert sagte der Zeitung: „Viele Killerspiele sind für 17-Jährige verboten, reales Tötenlernen erlaubt die Bundesregierung dagegen“.

Dazu Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz: „Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee, die unsere Freiheit und Sicherheit verteidigt. Für diesen Dienst schulden wir den Soldaten Respekt und Dankbarkeit. Linkspartei und sogenannte Friedensaktivisten offenbaren ihre fragwürdige Haltung zu Demokratie und notwendiger Verteidigungspolitik. Primitive linke Stimmungsmache ist man von den Linken durchaus gewohnt, dass sich nun auch noch ein Teil der Friedensbewegung daran beteiligt, ist sehr bedauerlich.

Paul weiter: „Die AfD steht uneingeschränkt hinter unseren demokratisch legitimierten Streitkräften und ihrem vaterländischen Dienst, den sie trotz aller Hetze professionell versehen. Das Gelöbnis in Trier begrüßen wir, zeigt es doch öffentlich die Verbundenheit zwischen Bürgern und Bundeswehr. Die Fallschirmjäger heißen herzlich willkommen!

Joachim Paul ist stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.