Joachim Paul (AfD): Schließung von Grundschulen sendet falsches Signal an die ländlichen Räume

Bildungsministerin Hubig verkündete am Donnerstag, 30. November, dass gegen neun weitere Grundschulen ein Schließungsverfahren eingeleitet wird.

Dazu Joachim Paul, bildungspolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz:

Die beabsichtigte Schließung von neun Grundschulen sendet ein falsches Signal an die ländlichen Räume. Für uns sind in der Diskussion um die Schließung von kleinen Grundschulen drei Aspekte maßgebend: die Lernergebnisse der Schüler, die Zufriedenheit der Eltern und die Stärkung der ländlichen Regionen. Alle drei Aspekte liefern keine Argumente für eine Schließung.

Paul weiter:

Es ist nicht hinnehmbar, dass die Grundschulen gegen den Widerstand vor Ort geschlossen werden. Mir ist schleierhaft, warum die Anregung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) nicht aufgegriffen wird. Diese sieht vor, Regelungen für die Beteiligungen im Entscheidungsverfahren zur Schließung kleiner Grundschulen schulgesetzlich so zu ändern, dass eine paritätische Mitbestimmung der Schulträger gewährleistet ist.

Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.