Joa (AfD): 9 000 Flüchtlingskinder vermisst, Schlamperei der Regierung beenden!

Matthias Joa (MdL)
Matthias Joa (MdL)

In Deutschland werden derzeit fast 9 000 „Flüchtlingskinder“ vermisst. Das berichtet die “Neue Osnabrücker Zeitung” und beruft sich auf Angaben des Bundeskriminalamts (BKA). Exakt sind es laut BKA mit Stand Juli 8 991 unbegleitete Kinder und Jugendliche. Das sind mehr als im gesamten Jahr 2015 sowie doppelt so viele wie zu Jahresbeginn, als 4 749 geflüchtete Minderjährige als vermisst galten. Der Großteil der Vermissten ist zwischen 14 und 17 Jahre alt.

 Dazu erklärt der migrationspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Matthias Joa:

 „Es ist ein Unding, dass in einem technisch perfekt organisiertem Land Kinder einfach so verschwinden. Bei einheimischen Bürgern stehen bei geringfügigen Vorkommnissen sofort Jugendamt und Polizei auf der Schwelle, um etwa die Bildungspflicht durchzusetzen, wenn Kinder die Schule schwänzen. Das ist auch richtig so. Andererseits dulden Länder- und Bundesregierung in diesem Fall sehenden Auges, wie Minderjährige untertauchen. Ob sie tatsächlich zu Familienangehörigen unterwegs sind, wie nun mehrere Medien verharmlosend berichten – oder ob sie kriminelle Vereinigungen bilden, Opfer von Prostitution oder Zwangsehen werden, vermag niemand der Verantwortlichen seriös zu beantworten.

Ermittlerkreise gehen von einer Gefahr aus

Was bisher aus Ermittlerkreisen über diese Einwanderergruppe an die Öffentlichkeit durchsickerte, gibt der Befürchtung Raum, dass sich darunter auch viele für Einheimische gefährliche Personen befinden. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF), die durch Prüfungen eindeutig als solche identifiziert worden sind, müssen genauestens registriert und unter die Obhut staatlicher Betreuung gestellt werden. Alles andere ist verantwortungslos und gefährlich.“

Matthias Joa ist migrationspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.