Große Anfrage der AfD-Fraktion zu Verbindungen zwischen nichtvolljährigen Mädchen und männlichen Asylbewerbern: Landesregierung sieht keine Risiken

Auch nach dem Mord an Susanna und den von der Polizei beobachteten Verbindungen zwischen männlichen Asylbewerbern und Schulmädchen sieht die Landesregierung „keine Anhaltspunkte für Risiken“ von nichtvolljährigen Mädchen in Asylheimen.

Das ergab eine Große Anfrage der AfD-Fraktion mit dem Titel „Verbindungen zwischen nichtvolljährigen Mädchen und männlichen Asylbewerbern“ (Drs. 17/8695). Die Anfrage förderte außerdem zu Tage, dass in den vergangenen Jahren mehrere nichtvolljährige Mädchen Schulpraktika oder anderweitiger Projekte in Asylunterkünften absolvierten. Die tatsächlichen Zahlen dürften wesentlich höher sein, liegen doch nach Auskunft der Landesregierung keine Erkenntnisse „über Aufenthalte von Mädchen in kommunalen Flüchtlingsunterkünften im Rahmen von Schulsozialpraktika oder im Rahmen anderweitiger Projekte“ vor. Außerdem würden solche Aufenthalte in Asylheimen, die in der Trägerschaft des Landes liegen, nicht statistisch erfasst. Befragt wurden lediglich die Einrichtungsleitungen der aktuell betriebenen Landesaufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber in Trier, Ingelheim, Hermeskeil, Kusel und Speyer.

Dazu Michael Frisch, familienpolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Angesichts der oft problematischen Zustände in Asylheimen erfüllt uns die Naivität der Landesregierung mit großer Sorge. Anders als die Landesregierung halten wir es aufgrund der Erfahrungen seit 2015 durchaus für riskant, wenn minderjährige Mädchen im Rahmen von Schulpraktika oder anderweitiger Projekte in Asylunterkünften eingesetzt werden.

Michael Frisch, MdL, ist familienpolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

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