Martin Louis Schmidt (AfD) fordert Tourismusroute – Kein Verständnis für Desinteresse der Landesregierung

Bereits im Herbst 2016 regte Martin Louis Schmidt (AfD) an, als Themenstraße eine Route auf den Spuren rheinland-pfälzischer Amerika-Auswanderer in den Blick zu nehmen. Seitdem ist nichts geschehen. Die Landesregierung bewertet nun eine solche Route ausdrücklich als „keine geeignete Maßnahme“, wie sie in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Martin Louis Schmidt mitteilt (Drs. 17/9240).

Dazu erklärt der Tourismuspolitiker Martin L. Schmidt: „Rheinland-Pfalz schöpft sein großes touristisches Potenzial längst nicht aus. Das Desinteresse der Landesregierung an einer Themenstraße auf den Spuren der Auswanderungswellen aus dem heutigen Rheinland-Pfalz nach Nordamerika und Brasilien ist nicht nachvollziehbar. Ich habe bereits im November 2016 auf die großen Chancen einer solchen Initiative hingewiesen.

Schmidt ergänzt: „Man könnte sich auf die Fährte berühmter Auswanderer begeben, also etwa des Lederstrumpf-Vorbildes Johann Adam Hartmann aus Edenkoben, der Vorfahren von Elvis Presley alias Valentin Pressler aus Hochstadt, der Familie Rockefeller mit der Ursprungsheimat Neuwied, den Chryslers aus Herrnsheim, den Eltern des Ketchup-Königs Henry John Heinz aus Kallstadt oder des in Landau geborenen Karikaturisten Thomas Nast.

Der tourismus- und kulturpolitische Sprecher der AfD-Fraktion appelliert: „Es wird höchste Zeit, dass unser Bundesland mit seinen Kreisen und Kommunen die enormen Chancen einer Stärkung des Bewusstseins für das historische Erbe der deutschen Amerikaauswanderung des 18. und 19. Jahrhunderts erkennt. Die fortlebenden Bindungen zwischen der Pfalz und Pennsylvania sowie anderen US-Bundesstaaten, aber daneben auch zwischen dem Hunsrück und Brasilien, sind wertvolle Brücken. Diese sollten politisch, wirtschaftlich und auch für den Reiseverkehr nach Kräften genutzt werden.

Martin Louis Schmidt, MdL ist tourismus- und kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz und Mitglied der Enquete-Kommission „Tourismus“.

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