Uwe Junge (AfD): Zu wenig Polizei in der Fläche: Zuwachs reicht nicht aus – Strukturreform zwingend erforderlich!

Strukturreform des ländlichen Raum in RLP
In einem Medienbericht unter der Überschrift „Personelle Engpässe bei der Polizei: Wie sicher ist unser Land?“ beschreibt eine anonyme Polizeibeamtin ihre Erfahrungen auf der Straße im ländlichen Raum. Denn in ländlichen Dienststellen ist nachts oft nur eine einzige Streife verfügbar. In der Praxis heißt das: „Im Einsatz sind wir auf uns allein gestellt“, klagt die junge Polizistin. „Verstärkung kommt dann im Ernstfall eben nicht von der eigenen, sondern von einer der umliegenden Dienststellen.“ Und das kann dauern. „Die Kollegen haben natürlich deutlich weitere Anfahrtswege“, sagt die Beamtin gegenüber der Zeitung. Wenn die Situation dann eskaliert, muss die Streife also quälend lange auf Hilfe warten.
 
Dazu Uwe Junge, Fraktionsvorsitzender und innenpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion: „Seit Jahren versucht die Landesregierung mit mäßigen Zuwachszahlen bei der Polizei und den sinkenden Kriminalitätsraten in nicht schwerwiegenden Fällen die eigentliche Sicherheitslage zu verschleiern. Dabei fehlt, gemessen an der Gesamtlage und der steigenden Aufgabenlast, auch bei Überschreiten der 10.000er-Marke das notwendige Personal insbesondere im ländlichen Raum. Es wird Zeit, endlich die von mir seit Beginn der Legislaturperiode geforderte Ziel- und Aufgabenanalyse durchzuführen, um eine der Aufgabe entsprechende Strukturreform anzugehen.
 

Uwe Junge ist Fraktionsvorsitzender der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz