Ralf Schönborn (AfD-Fraktion): Probebohrungen im Nationalpark Hunsrück-Hochwald sind vom Tisch

Grundwasser Probebohrung Hunsrück

Erst durch Betreiben der Bürgerinitiative „Wasser ist Leben“ in Schwollen wurde die Gefahr einer Senkung des Grundwasserspiegels im Nationalpark Hunsrück-Hochwald durch genehmigte Probebohrungen von Mineralwasser-Unternehmen in der Gemeinde Leisel Kreis Birkenfeld in das öffentliche Bewusstsein gerückt.

Ralf Schönborn, Sprecher der AfD-Fraktion für die Bereiche Landwirtschaft und Weinbau, Umwelt und Forsten sowie Tierschutz im Landtag Rheinland-Pfalz, zum Hintergrund der Bohrgenehmigung: „Ein Absinken des Grundwassers würde nicht nur den Nationalpark Hunsrück-Hochwald, sondern auch die örtliche Trinkwasser-Versorgung gefährden. Die genehmigten Probebohrungen zur Durchführung von Pumpversuchen durch Mineralwasser-Unternehmer hätten ein unkalkulierbares, weil wissenschaftlich nicht erforschtes Risiko dargestellt. Wie auf Anfrage der AfD-Fraktion bei der Landesregierung zu erfahren war, wäre diese Erlaubnis aus dem Jahre 2014, die noch vor Inkrafttreten des Staatsvertrags vom 1. März 2015 erteilt wurde, nach Gründung des Nationalparks nicht mehr erteilt worden.“

Schönborn weiter: „Mit dem erklärten Verzicht der Rechteinhaber scheinen sich die genehmigten Probebohrungen nun erledigt zu haben. Auch die Obere Wasserbehörde bei der SGD Nord beabsichtigt, die Genehmigung zurückzunehmen, was schon aus Gründen der Rechtsklarheit zu begrüßen ist. Die Bürgerinitiative ‚Wasser ist Leben‘ hat sich um den Nationalpark verdient gemacht!“

Ralf Schönborn ist Sprecher der AfD-Fraktion für die Bereiche Landwirtschaft und Weinbau, Umwelt und Forsten sowie Tierschutz im Landtag Rheinland-Pfalz