Böhme: Bildung und Anerkennung allein bewirken noch keine Integration

Dr. Timo Böhme (MdL)
Dr. Timo Böhme (MdL)

 Terroristische Gewalttaten wie die vom Zugattentäter von Würzburg oder jene von in Deutschland aufgewachsenen und nach Syrien gezogenen Dschihadisten zeigen, dass Integration nicht nur von Bildung, Anerkennung und gesellschaftlicher Teilhabe abhängt.

Links-grüne Integrationskonzepte berücksichtigen religiös-gesellschaftliche Prägung nicht

Dr. Timo Böhme, sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, präzisiert: „Ein wesentliches Hindernis der Integration ist die religiös-gesellschaftliche Prägung in Kindheit und Jugend. Die links-grünen Integrationskonzepte, die im Wesentlichen auf Bildung basieren, berücksichtigen das aber nicht. So kann sich der fundamentalistisch-extremistische Kontext in Parallelgesellschaften und vom Ausland gesteuerten Missionierungsorganisationen wie beispielsweise DITIB auch in Deutschland erhalten und weiter wirken. Die erfolgreichen Terrorakte sind dabei nur die Spitze des Eisbergs.“

„Unsere Gesellschaft stellt sich die Frage, ob es bei einer ungeregelten und massenhaften Einwanderung überhaupt eine gelungene Integration für alle Einwanderer geben kann. Die Antwort ist so logisch wie einfach: Je mehr Einwanderer desto weniger wird Integration möglich sein. Nur wenn wir die Größe der Integrationsaufgabe begrenzen, wird sie letztlich zu bewältigen sein. Daher fordert die AfD den Schutz der EU-Außengrenzen und die konsequente Abschiebung derer, die kein Bleiberecht haben“, so Böhme.