Joachim Paul (AfD): Schulen sind keine Hotspots – Maskenpflicht im Unterricht unverhältnismäßig

Schulen sind keine Hotspots
Aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen gilt in mehreren rheinland-pfälzischen Schulen  nun eine Maskenpflicht während des Unterrichts. Betroffen sind unter anderem Schulen in Neuwied, Mainz und Ludwigshafen. Grundsätzlich soll eine Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen nach den Herbstferien gelten, sobald die Corona-Warnstufe Rot erreicht wird. Ausnahmen sollen aber weiterhin möglich bleiben.
 
Dazu Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender und bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Im Unterricht stören Masken mehr als sie nützen. Gerade der Präsenzunterricht lebt von der Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern. Diese wird allerdings durch das Tragen von Masken stark eingeschränkt. Außerdem können Masken auch in erheblichem Maße die Konzentration stören. Darüber hinaus klagten Schüler auch bereits über Kopfschmerzen und Übelkeit. Ein Unterricht ist unter diesen Umständen nur schwer möglich.“
 
Joachim Paul weiter: „Die bisherigen Infektionszahlen belegen, dass Schulen keine Hotspots sind. Auch Bildungsministerin Hubig wies darauf hin, dass es seit Beginn der Sommerferien bisher nur einen einzigen Fall gegeben hat, in dem eine Corona-Infektion in der Schule übertragen worden ist. Aus diesem Grund war es für mich überraschend, dass nun bereits ab einem Inzidenzwert von 35 eine Maskenpflicht im Unterricht verhängt werden kann und ab einem Wert von 50 verpflichtend ist. Wir betrachten dieses Vorgehen als unverhältnismäßig.
 
Joachim Paul, MdL, ist bildungspolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz