Dr. Jan Bollinger (AfD): Der Fachkräftestrategie von Malu Dreyer fehlt der klare Fokus auf die berufliche Bildung

Im November 2017 verkündete die Landesregierung ihre Fachkräftestrategie. Aber auch die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass diese Strategie in Rheinland-Pfalz wirkungslos geblieben ist. Die Zahl der bei der Bundesagentur gemeldeten Stellen ist gegenüber dem Vorjahresmonat leicht auf 40.912 gestiegen, vor allem aber ist die Zahl der Stellen, die länger als 6 Monate vakant sind, gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,6% gestiegen.

Dazu der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion Dr. Jan Bollinger: „Der Fachkräftestrategie von Malu Dreyer fehlt der klare Fokus, darum wirkt sie nicht. Wir wissen z.B. aus einer Umfrage der IHK Koblenz, dass die Betriebe vor allem zweierlei von der Landesregierung im Kampf gegen den Fachkräftemangel erwarten: 1. die Qualifikation der Schulabgänger zu verbessern und 2. die berufliche Bildung zu stärken. Für uns ist die vermehrte Ausbildung von Meistern ein wichtiger Schlüssel, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Denn Meister bilden selbst aus. Darum setzen wir uns für eine kostenfreie Meisterausbildung ein. Hochschulminister Wolf hat dagegen andere Schwerpunkte. Er verkündete letzte Woche, die „Türen der Hochschulen“ noch weiter zu öffnen. Die Überakademisierung ist aber bereits jetzt der Hauptgrund für den Fachkräftemangel.

Dr. Jan Bollinger ist Parlamentarischer Geschäftsführer und verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

Wie interessant war der Beitrag für Sie?

Für eine Bewertung auf den Stern klicken!

Durchschnittliche Bewertung / 5. Stimmenanzahl:

Es tut uns leid, dass dieser Beitrag für Sie nicht hilfreich war!

Wir arbeiten an einer Verbesserung unserer Beiträge!