Michael Frisch und Matthias Joa (AfD) zu den wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus: Wir brauchen ein kurzfristiges Corona-Elterngeld

Michael Frisch und Matthias Joa für Corona-Elterngeld

Durch Schul- und Kita-Schließungen wird es für einzelne Eltern Probleme bei der Betreuung ihrer Kinder geben. So entstehen Fehlzeiten auf der Arbeitsstelle, die sich temporär in niedrigerem Gehalt niederschlagen können.

Das Corona-Elterngeld soll dann gezahlt werden, wenn Kinder Betreuung durch einen Elternteil brauchen, weil die Kita, der Kindergarten oder die Schule geschlossen werden und die Eltern deswegen einen Verdienstausfall haben. Denn Kinderkrankengeld gibt es bisher nur, wenn die Kinder Betreuung brauchen, weil sie selbst krank sind“, so Michael Frisch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD im Landtag von Rheinland-Pfalz.

Darüber hinaus muss die Landesregierung noch den weiteren, bereits kommunizierten Forderungskatalog unserer Fraktion umsetzen bzw. unterstützen, um die Auswirkungen auf Betriebe und Bürger so gering wie möglich zu halten. Die AfD-Fraktion hatte hierzu gestern bereits eine Pressemitteilung veröffentlicht:

Unter anderem schlägt die Fraktion vor:

  • einen Krisenstab aus Wirtschaftsvertretern und Landesregierung bilden
  • eine umgehende Anweisung an die Finanzämter, Steuerstundungen bzw. abgesenkte Vorauszahlungen für betroffene Unternehmen großzügig und unbürokratisch zu gewähren
  • Landesbürgschaften für Liquiditätshilfen, die von der ISB bereitgestellt werden können, sofern die Maßnahmen des Bundes nicht ausreichend sind
  • das Corona-Elterngeld
  • die großzügigere Gestaltung von Verlustrückträgen im Einkommens- und Körperschaftssteuerrecht

Michael Frisch, MdL, ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

Matthias Joa, MdL, ist wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.