Michael Frisch (AfD) zur Beratung des Kita-Zukunftsgesetzes: Personalausstattung wird Bedürfnissen unserer Kinder nicht gerecht

Am heutigen Donnerstag, 23.05.2019, wurde im Bildungsausschuss des Landtags erstmals der finale Entwurf zum KiTa-Zukunftsgesetz der Landesregierung beraten.

Hierzu äußert sich Michael Frisch, stellvertretender Vorsitzender und familienpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz: „Die heutige Diskussion im Bildungsausschuss hat noch einmal deutlich gemacht, dass sich Ampelfraktionen und CDU auf Nebenschauplätzen beharken und den Blick für das Wesentliche verloren haben. Denn entscheidend für die Kinder und ihre Erzieherinnen ist weniger die Frage der Finanzierung, als vielmehr die Sicherstellung einer guten Betreuungs- und Arbeitssituation vor Ort in den Einrichtungen. Das hängt maßgeblich von der personellen Ausstattung ab.

Michael Frisch erläutert: „Leider bleibt das Gesetz in diesem wesentlichen Punkt weit hinter dem zurück, was Kinderärzte und Psychologen für eine gesunde Entwicklung fordern. Zwei Jahre alte Kinder beim Betreuungsaufwand mit Sechsjährigen gleichzusetzen, wird den besonderen Bedürfnissen der Kleinsten in keiner Weise gerecht. Auch die Tatsache, dass sich eine Erzieherin um bis zu 10 Kinder gleichzeitig kümmern soll, ist mit den zunehmenden Aufgaben und Anforderungen kaum in Einklang zu bringen.

Michael Frisch fordert: „Um eine gute pädagogische Qualität für alle Kinder gewährleisten zu können, brauchen wir deutlich mehr Personal in den Kitas als von der Landesregierung vorgesehen. Das darf nicht an einem Kostenstreit zwischen Land und Kommunen scheitern. Es ist verantwortungslos, das Wohl unserer Kinder durch eine Sparpolitik an falscher Stelle zu gefährden.

Michael Frisch, MdL, ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender und familienpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.