Martin Louis Schmidt zu Corona-Nothilfen für Vereine: Öffnungsperspektiven jetzt!

Vereinsaktivitäten fördern

Mit Wirkung ab 4. Mai ist das „Schutzschild“ der Landesregierung für Corona-geschädigte gemeinnützige Vereine samt Richtlinien und Antragsformularen amtlich. Es gilt befristet bis Ende 2020 und beinhaltet einmalige Soforthilfen für durch die Entwicklung seit dem 11. März in Existenznöte geratene Vereine, von bis zu 12.000 Euro.

Martin Louis Schmidt kommentiert als kulturpolitischer Sprecher der rheinland-pfälzischen AfD-Fraktion das Programm wie folgt: „Auch das Vereinsleben gerät durch die Lockdown-Politik in schweres Fahrwasser. Doch auch hier können und dürfen der Zugriff auf die Staatskassen und damit auf die Geldmittel der Steuerzahler nicht als Allheilmittel verstanden werden. Sie sind wichtig, aber das Lebenselixier unseres gesamtgesellschaftlich äußerst wertvollen Vereinswesens sind praktische Aktivitäten und der mit diesen verbundene soziale Austausch.

Schmidt fährt fort: „Wir verlangen auch für die Vereine verbindliche Abstands- und Hygieneregeln, deren Erfüllung den Shutdown außer Kraft setzt und die schnellstmögliche Wiederzulassung von gemeinschaftlichen Aktivitäten etwa bei Anglern, Schützen, Wander- und Heimatvereinen sowie anderen kleineren kulturellen und sozialen Initiativen ermöglicht. Also überall dort, wo die Einhaltung von Mindestabständen kein größeres organisatorisches Problem darstellt.

Der AfD-Kulturpolitiker mahnt: „Eine differenzierte Betrachtung ist zwingend erforderlich. Denn selbst Mannschaftssportvereine könnten die genannten Voraussetzungen für Öffnungen erfüllen, wenn sie sich vorübergehend jenseits des eigentlichen Spiels auf Trainingselemente im Konditions- oder Theoriebereich konzentrieren. Eine längere Untätigkeit ist für Vereine grundsätzlich Gift, insbesondere für jene, die mit Überalterungs- und Nachwuchsproblemen zu kämpfen haben.“

Martin Louis Schmidt ist Kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz