Dr. Timo Böhme (AfD): Alternative Wohnformen brauchen Geld statt Worte

Laut Presseberichten will Ministerpräsidentin Dreyer mehr alternative Wohnformen für Senioren und spricht von ca. 100 Pflege-Wohn-Gemeinschaften in Rheinland-Pfalz.

Dazu äußert sich Dr. Timo Böhme, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Das Anliegen von Frau Dreyer unterstützen wir sehr. Jedoch hat eine große Anfrage der AfD-Fraktion ergeben, dass bisher gerade einmal drei Kommunen in Rheinland-Pfalz eine Pflege-Wohn-Gemeinschaft eröffnet haben. Angesichts der auf uns zukommenden demographischen Herausforderungen ist das zu wenig. Wir sehen zwar, dass die Landesregierung sich auf den Weg gemacht hat, jedoch hat der Evaluationsbericht zum Projekt Wohnpunkt RLP vom April dieses Jahres klar gemacht, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, um das Projekt in relevante Größenordnungen zu heben.

Dr. Böhme weiter: „Es ist richtig, dass Erreichte zu loben. Doch mit nur fünf zusätzlichen Kommunen in der nächsten Förderperiode bleiben die Pflege-Wohn-Gemeinschaften reine Schaufensterpolitik. Wir erwarten daher, dass zumindest mehr Geld für Beratung und Projektmanagement der Landeszentrale für Gesundheit zur Verfügung gestellt wird und man auch über die Verbesserung der Förderung durch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) nachdenkt.

Dr. Timo Böhme  ist stellvertretender  Fraktionsvorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.