AfD-Abgeordneter Martin Louis Schmidt fordert mit strengen Auflagen verbundene Lockerungs-Perspektiven für Gastronomie: Die Politik misst mit zweierlei Maß!

Gastronomie in der Coronakrise

„Mit großem Bedauern habe ich zur Kenntnis genommen, dass die zögerlichen Lockerungen der Corona-Zwangsmaßnahmen keinerlei Perspektiven für die Gastronomie beinhalten!“ Mit diesen Worten kommentiert Martin Louis Schmidt, der tourismus- und kulturpolitische Sprecher der rheinland-pfälzischen AfD-Landtagsfraktion, die gestern aus dem Kanzleramt und von Seiten der Länder eingeleiteten Öffnungen in Teilbereichen des Einzelhandels, bei Dienstleistungen und Schulen.

Stattdessen hätte ich mir das Zugeständnis gewünscht, auch gastronomische Betriebe unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen im Mai wieder aufmachen zu dürfen. Man könnte die Gesundheitsämter die klar zu definierenden Öffnungsbedingungen überprüfen lassen, schließlich ist es nicht nachvollziehbar, warum in einem Restaurant oder in einem Café der Schutz vor Corona-Infektionen schlechter gewährleistet sein sollte als zum Beispiel in Baumärkten, Friseurgeschäften oder Buchhandlungen. Die Politik misst hier ganz klar mit zweierlei Maß!

Zwar müsste die Politik aus Sicht der AfD-Fraktion auf jeden Fall weiterhin über eine Teilerstattung von Umsatzausfällen auch im gastronomischen Bereich nachdenken, aber eine baldige Zulassung eines durch Auflagen und den absehbar eher spärlichen Besucherstrom eingeschränkten Betriebes würde den ohnehin schwer belasteten Landeshaushalt wenigstens etwas entlasten.

Eines sollte uns jedoch vor allem klar sein“, mahnt Martin Louis Schmidt: „Wenn der Gastronomie nach der Frühjahrssaison nun auch noch das Sommergeschäft weitgehend wegbrechen sollte, werden wir ein großangelegtes Betriebssterben gerade in diesem Bereich erleben. Im schlimmsten Fall würde die für unser Lebensgefühl und für die Ortsbilder zutiefst prägende Gastronomiekultur zum Erliegen gebracht.“

Martin Louis Schmidt, MdL, ist Sprecher der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz für Tourismus und Kultur und gehört der Enquete-Kommission Tourismus des Landtages an